Tibetischer Buddhismus

Tibetischer Buddhismus. Die Annahme des Tantrismus, die Gottheiten hätten vor ihrer Erschaffung durch den Yogi im objektiven Sinne nicht existiert, ist ziemlich einzigartig; nur die ägyptischen Priester haben sich ähnliche Fähigkeiten zugesprochen. Die meisten mythologischen Systeme würden es nicht wagen, ihre Gottheiten einer objektiven, unabhängigen Existenz zu berauben. Im allgemeinen gilt es als abfällig, von einer Gottheit zu sagen, sie sei nicht vorhanden. Hier aber sind die Gottheiten nur eine Spiegelung. Das höchste ist die schöpferische Phantasie, die jedoch durch die Tradition eingschränkt wird. Aus Edward Conze: Der Buddhismus

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